Über uns
Unsere Geschichte
Die Selbsthilfegruppe Tracheostoma Balingen wurde gegründet, um Betroffenen und ihren Angehörigen eine Plattform für Austausch und Unterstützung zu bieten. Elfriede Adler-Merbach erkannte die Notwendigkeit einer solchen Gruppe, nachdem ihr Mann nach einer intensiven Suche endlich geeignete logopädische Betreuung fand. Mit Unterstützung der Kontakt- und Informationsstelle für gesundheitsbezogene Selbsthilfe der AOK Neckar-Alb (KIGS) und weiteren Fachkräften wie Lisa Mayr, von der Praxis Seltmann in Hechingen sowie Sven Kübler, examinierter Krankenpfleger der Firma medigroba, wurde die Gruppe im Herbst 2014 gegründet.
Unsere Ziele
- Informations- und Erfahrungsaustausch: Wir bieten eine Plattform, um wertvolle Informationen und Erfahrungen auszutauschen.
- Gegenseitige Entlastung und Unterstützung: Unsere Gruppe bietet gegenseitige Unterstützung in schwierigen Zeiten.
- Professionelle Hilfe: Wir erleichtern den Zugang zu professionellen Hilfen und unterstützen in belastenden Situationen.
- Unabhängige Unterstützung: Wir bieten Unterstützung durch ein Netzwerk von Fachleuten.
Bericht : Teilnahme am 5. Pneumologischen Pflegefachtag am 18.06.2026
Am 18.06.2026 nahm eine kleine Delegation unserer Selbsthilfegruppe, bestehend aus Elfriede, Ramon, Hartmut und Roland, am 5. Pneumologischen Pflegefachtag im Stauferklinikum Mutlangen
teil. Bereits um 5:30 Uhr morgens machten wir uns von Balingen aus auf den Weg, um rechtzeitig vor Ort zu sein.
Mit unserem Informationsstand konnten wir unsere Selbsthilfegruppe vielen Pflegefachkräften, Therapeuten, Ärzten und Firmenvertretern vorstellen. Das Interesse an unserer Arbeit war sehr groß. Besonders gefragt waren unsere persönlichen Erfahrungen im Umgang mit dem Tracheostoma und die Herausforderungen des Alltags. Neben der Präsentation unserer Gruppe konnten wir auch an verschiedenen Fachvorträgen teilnehmen. Die Themen beschäftigten sich unter anderem mit aktuellen Entwicklungen in der Pneumologie, Beatmungspflege, Atemwegserkrankungen, modernen Therapieformen sowie der
interprofessionellen Zusammenarbeit.
Ebenso interessant waren die Gespräche mit Vertretern verschiedener Hersteller medizinischer Produkte. Dabei konnten wir Einblicke in neue Hilfsmittel, Versorgungskonzepte und technische Entwicklungen erhalten.
Der Pflegefachtag wurde von mehreren Unternehmen aus dem medizinischen und pharmazeutischen Bereich unterstützt. Die Sponsoren ermöglichten unter anderem die Durchführung der Veranstaltung, die Referentenhonorare sowie die technische Ausstattung.
Für unsere Selbsthilfegruppe war die Teilnahme erneut ein voller Erfolg. Wir konnten viele wertvolle Kontakte knüpfen, unsere Gruppe bekannt machen, neue Erkenntnisse gewinnen und gleichzeitig unsere Erfahrungen als Betroffene weitergeben.
Fazit: Der 5. Pneumologische Pflegefachtag war für unsere Selbsthilfegruppe eine hervorragende Gelegenheit zum Lernen, Netzwerken und zum Erfahrungsaustausch. Die Veranstaltung hat erneut gezeigt, wie wichtig der Dialog zwischen Patienten, Pflegekräften, Therapeuten, Ärzten und Industrivertretern ist.
Roland Felske
Stark vertreten bei den Workshop-Tagen
Einige Teilnehmende der Selbsthilfegruppe Tracheostoma und Mitglieder des iNot e.V. Balingen waren am 13. und 14. März zur CUWI 2025 nach Neu-Ulm gereist.
Die CUWI wurde 2013 von CNI, dem Competenz Netzwerk für Außerklinische Intensivversorgung e.V. und dem IpW, dem Institut für pflegerische Weiterbildung konzipiert. Dieses Jahr fanden sie bereits zum elften Mal statt. Diese beiden Workshop-Tage mit umfangreicher Fachausstellung im Foyer der Ratiopharm-Arena sind speziell für Fachkräfte der außenklinischen Intensivpflege initiiert. Patienten der außerklinischen Intensivversorgung benötigen ein engagiertes, kompetentes, interdisziplinäres Pflege- und Therapeutenteam, um optimal in den eigenen vier Wänden oder alternativen Wohnformen versorgt werden zu können.
Für unsere Selbsthilfegruppe Tracheostoma besonders erfreulich: dieses Jahr wurden dabei Spenden für das Filmprojekt „Leben mit Tracheostoma“ gesammelt. Direkt nach der Eröffnung stellten Lisa Mayr und Elfriede Adler-Merbach das geplante Projekt und die Selbsthilfegruppe Trachestoma vor. Außerdem war die Selbsthilfegruppe unterstützt vom iNot Verein an beiden Tagen mit einem Stand auf der Fachausstellung präsent.
Da eine große Gruppe von Teilnehmenden und vom Verein angereist war, konnten auch viele Vorträge und Workshops besucht werden. Gleichzeitig ergaben sich viele gute oder interessante Gespräche sowie positive Rückmeldungen zum geplanten Film mit den anderen Fachausstellern wie Herstellern, Provider, Pflegediensten, Fachverbänden, Selbsthilfegruppen, Bildungsträgern und Fachzeitschriften.
Unsere Personen mit Tracheostoma konnten im Kontakt mit den verschiedenen Herstellern von Kanülen direkt Feedback geben. Angehörige fanden mögliche neue Lösungen für Probleme ihrer Betroffenen und konnten Proben mit nach Hause nehmen.
Fazit: Enorm ist die Bestätigung der Notwendigkeit des Films seitens der CUWI-Teilnehmenden durch die vielen positiven Rückmeldungen sowie die große Spendenbereitschaft.
